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Medien

ETOYS VS. ETOY

Spielzeugkrieg im Internet

Tilman Baumgärtel

Der Spielzeugkrieg im Netz geht weiter: die amerikanischen Politaktivisten RTmark mobilisieren gegen die amerikanische Spielzeugfirma eToys.com. Der Internetversand hat mit einer einstweiligen Verfügung erreicht, dass die europäische Künstlergruppe etoy wegen angeblicher Verwechselungsgefahr ihre Internetdomain etoy.com vom Netz nehmen musste. Nun soll die Website von eToys durch einen "virtuellen Sitzstreik" lahm gelegt werden. Um 21 Uhr Berliner Zeit kann man ab Mittwoch über rtmark.com/sitin.html die Site des Unternehmens unter Dauerfeuer nehmen und Weihnachtsshoppern das Surfen erschweren. Inzwischen gibt es im Internet 40 Websites, die etoy unterstützen. Das endgültige Urteil im Fall eToys gegen etoy wird am 27. Dezember gesprochen. (tel.)

"MINDERWERTIG": China will auch nach der Öffnung seines Internet-Marktes für ausländische Investoren die nationalen Zugänge zum weltweiten Datennetz im Griff behalten. Peking werde Investoren strenge Auflagen für die Internet-Inhalte machen und Zugänge über ein Lizenzsystem kontrollieren, kündigte der Minister für Informationsindustrie, Wu Jichuan, in einem Interview vom Montag an. (AFP)

ITAR-TASS GECRACKT: Die Website der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass ist von Unbekannten gecrackt worden. Die Cracker wollten so gegen den Tschetschenien-Krieg protestieren. (me.) 

Artikel vom 14. Dezember 1999


 
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