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| heise online | Meldung vom 30.12.99 | c't iX Telepolis | ||||||||||||||||||||||
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eToys.com gibt im Streitfall mit der Künstlergruppe
Etoy nach
Anscheinend hat der Protest, von CNN gleich als "Insurgency on the Internet"
tituliert, gegen die Dominanz wirtschaftlicher Interessen und die Kommerzialisierung
des Internet, der sich um den Fall eToys.com gebildet hatte, doch etwas
gefruchtet. "Die Menschen sagen uns", so Jonathan Cutler, Pressesprecher
von eToys.com, gegenüber Wired News, "sie wollen, dass die Kunst von
Etoy und der E-Commerce von eToys.com koexistieren." Allerdings will eToys.com
anscheinend die Klage nicht ganz zurückziehen, denn man will sie vorerst
nur nicht weiter verfolgen. Cutler betonte, dass man mit der Klage, die
zu dem vorläufigen gerichtlichen Bescheid geführt hatte, dass
Etoy den Domainnamen nicht mehr benutzen darf, nicht die Meinungsfreiheit
im Netz habe unterdrücken wollen.
RTMark, die sich an die Spitze der Kampagne gegen eToys.com gesetzt
und zu unterschiedlichen Aktionen gegen die Firma aufgerufen hatten, um
sie auch finanziell zu schädigen, fordert, dass der Online-Spielzeughändler
die Klage völlig zurückzieht. Bis dies geschieht, ruft die Gruppe
dazu auf, Emails an Angestellte der Firma zu schicken und sie unter Druck
zu setzen: "Quit eToys!", die Aktienwerte auf Null zu bringen und den CEO
von eToys.com zu zwingen, die Firma zu verlassen: "The aim is to set a
permanent precedent -- like the Brent Spar (Shell's nightmare)."
Mehr in Telepolis: eToys.com
gibt ein wenig nach. (fr/tp)
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